>>Was es heisst, coachbar zu sein

Coachbar zu sein ist eine der grundlegenden Vereinbarungen zwischen Ihnen und Ihrem Coach. Coachbar zu sein heisst nicht, dass Sie unwiderruflich zustimmen, alles zu tun, was Ihr Coach Ihnen sagt. Gleichzeitig muss man manchmal ein paar Schuhe anziehen und ein paar Schritte damit laufen, um wirklich zu erfahren, wie sie einem stehen und ob Sie bequem und geeignet sind. Ihr Coach weiss auch nicht, welche Schuhe Ihnen am besten passen, er hält Sie jedoch zuständig, dass Sie auch solche Schuhe ausprobieren, die ungewohnt oder unbequem aussehen, die Ihnen dann jedoch – völlig unverhofft – den idealen Halt und gesichertes Vorwärtskommen bieten können.

Coachbar zu sein bedeutet auch, dass Sie in permanenter Kommunikation mit Ihrem Coach sind, auch oder gerade dann, wenn Sie im Widerstand sind und „heimlich“ entschieden haben, die Schuhe nicht auszuprobieren. Coachbarkeit entsteht in gegenseitigem Respekt; wenn Sie Ihren Coach nicht wertschätzen können als jemanden, der – subjektiv betrachtet – professionell arbeitet, ist damit zu rechnen, dass Sie sein Coaching immer wieder in Frage stellen und gänzlich oder zu guten Teilen ablehnen bzw. nicht umsetzen. Ein guter Coach wird daraus die einzig logische Konsequenz ziehen.

Coaching muss zwigend der eigenen Wahl entspringen. Wer von seinem Vorgesetzten einen Coach an die Seite gestellt bekommen soll, der muss unbedingt die Wahl haben: Will ich Coaching? Will ich diesen Coach? Wo diese Entscheidungsfreiheit nicht besteht oder nur vorgetäuscht ist, wird sich kein echter Erfolg einstellen können. Deshalb nehmen wir „verordnete“ Coachings nur nach intensivem persönlichen Gespräch mit dem tatsächlichen Klienten an. Gut möglich, dass es uns hierbei gelingt, den Klienten für das Coaching und den Erfolg zu begeistern.

Das ist Mind Shifting!

By | 2015-09-06T23:05:46+00:00 23. Februar 2015|Coaching|0 Kommentare

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